Shopify Warenwirtschaft für kleine Shops: Bestand zählen, nachbestellen, Wareneingang buchen
Warenwirtschaft heißt für einen kleinen Shop: wissen, wie viel von jedem Artikel wirklich da ist, wann nachbestellt werden muss und was jede Einheit gekostet hat. Drei Gewohnheiten reichen dafür. Abschnittsweise mit dem Smartphone zählen, den Meldebestand aus Verkaufstempo und Lieferzeit ableiten und jeden Wareneingang gegen eine Bestellung buchen.
Kostenloser Tarif verfügbar. Inventuren sind in allen Tarifen kostenlos.
Die Grundidee
Was Warenwirtschaft für einen kleinen Shop bedeutet
Ein kleiner Shop braucht kein Lagerverwaltungssystem. Er braucht pro Variante eine Zahl, der er vertrauen kann, und schnelle Antworten auf drei Fragen: Wie viel habe ich wirklich, wann muss ich bestellen und was hat mich die Ware gekostet? Die Menge in Shopify ist nur so genau wie der letzte Abgleich mit dem Regal. Deshalb beginnt Warenwirtschaft mit dem Zählen.
Alles Weitere baut darauf auf. Stimmt der Bestand, meldet der Meldebestand rechtzeitig. Wird die Ware gegen die Bestellung gebucht, sehen Sie, was angekommen ist und was fehlt. Und wer die echten Kosten jeder Lieferung speichert, sieht in seinen Auswertungen die tatsächliche Marge.
Praxisanleitung
Vier Gewohnheiten, die Ordnung in den Bestand bringen
Sie funktionieren mit jedem Werkzeug, von der Tabelle bis zur App. So sieht jede aus und so löst Binly sie.
Abschnittsweise mit dem Smartphone zählen
Wählen Sie einen Gang, eine Kategorie oder einen Lieferanten und zählen Sie nur das. In Binly starten Sie eine Zählung im Shopify-Admin, richten die Smartphone-Kamera auf den Barcode (oder tippen die Menge bei Artikeln ohne Barcode ein) und sehen die Abweichung zu Shopify live. Zählen Sie schnell drehende Artikel jede Woche oder alle zwei Wochen und machen Sie ein- bis zweimal im Jahr eine vollständige Inventur. Der Shop kann weiterverkaufen: Jede Zeile merkt sich die Shopify-Menge im Moment des Zählens, ein Verkauf mitten in der Zählung geht also nicht verloren. Mehr dazu in der Anleitung zur Inventur in Shopify.
Meldebestand aus Verkaufstempo und Lieferzeit berechnen
Der Meldebestand ist die Menge, bei der Sie bestellen müssen: Tagesverkäufe × (Lieferzeit in Tagen + Sicherheitstage). Verkauft ein Artikel 4 Stück pro Tag, liefert der Lieferant in 12 Tagen und planen Sie 3 Sicherheitstage ein, ergibt das 4 × 15 = 60 Stück. Fällt der Bestand auf 60, wird bestellt. Binly ermittelt das Verkaufstempo aus Ihrem Verlauf und schlägt die Nachbestellmenge vor. Mit Pro nutzt es zusätzlich die tatsächlichen Lieferzeiten jedes Lieferanten und nennt Ihnen ein Bestellen-bis-Datum.
Wareneingang gegen die Bestellung buchen
Erfassen Sie jede Lieferantenbestellung als Einkaufsbestellung mit Mengen und Kosten. Kommt die Ware an, scannen Sie sie gegen diese Bestellung: Erhaltenes, Offenes und Abweichungen sind sichtbar, Teillieferungen werden einzeln vermerkt, und der Shopify-Bestand wird beim Wareneingang aktualisiert. Das Datum jeder Lieferung ergibt nebenbei die echte Lieferzeit des Lieferanten. So geht es: Einkaufsbestellungen in Shopify.
Den Einstandspreis kennen
Die echten Kosten einer Einheit sind nicht der Rechnungspreis, sondern der Preis plus ihr Anteil an Fracht, Zoll und weiteren Nebenkosten. Beispiel: 100 Stück zu 5 € kosten 500 €. Bei 60 € Fracht und 40 € Zoll sind es 600 €, also 6 € pro Stück statt 5 €. Bei einem Verkaufspreis von 12 € beträgt die Marge 50 %, nicht 58 %. Binly berechnet Einstandspreis und gewichteten Durchschnittspreis im Tarif Pro.
Vergleich
Tabelle, große Warenwirtschaftssysteme und Binly
Drei Wege, den Bestand eines Shopify-Shops zu führen. Keiner ist schlecht, sie verlangen nur Unterschiedliches.
| Kriterium | Tabelle | Großes ERP oder Warenwirtschaftssystem | Binly für Shopify-Shops |
|---|---|---|---|
| Kosten zum Start | Kostenlos | Meist für größere Unternehmen gedacht, mit eigener Einführungsphase | Kostenloser Tarif, Bezahltarife ab $12 pro Monat |
| Zählen | Von Hand erfasst und in Shopify neu eingetippt | Umfassend, meist mit eigenen Scannern | Smartphone-Kamera oder USB-Scanner, Sie prüfen und übernehmen in Shopify |
| Nachbestellen | Formeln, die Sie selbst pflegen | Erweiterte Planung und Prognosen | Vorschläge aus dem Verkaufstempo, keine Bedarfsprognose |
| Bestellungen und Wareneingang | Manuell | Vollständige Einkaufsmodule | Bestellungen, Teillieferungen und Etiketten ab Starter |
| Einrichtung | Keine, aber die Pflege wird aufwendiger | Ein Einführungsprojekt | Installation aus dem Shopify App Store, Nutzung im Browser |
| Läuft mit | Jedem Verkaufskanal | Je nach System | Nur Shopify-Shops |
Wenn Ihre Tabelle heute funktioniert, behalten Sie sie. Wechseln Sie, wenn Zählen und Korrigieren in Shopify mehr Zeit kostet, als es wert ist.
Für wen nicht
Binly ist nicht für jeden
- Shops, die nicht auf Shopify laufen. Binly funktioniert nur mit Shopify. Wer auf einer anderen Plattform verkauft, kann die App nicht nutzen.
- Wer ein ERP sucht. Binly ist weder Buchhaltungs- noch Produktionssystem und bietet keine Bedarfsprognose und keine saisonale Einkaufsplanung.
Binly
Was Binly für einen Shopify-Shop leistet
Nur Fakten.
- Inventuren sind in allen Tarifen kostenlos, auch im kostenlosen Tarif.
- Gezählt wird mit der Smartphone-Kamera (UPC, EAN und Code 128) oder mit einem USB-Scanner, den Sie schon haben.
- Die Abweichung erscheint in Stück und Wert, und in Shopify ändert sich nichts, bevor Sie sie geprüft und übernommen haben.
- Nachbestellvorschläge aus dem Verkaufstempo. Mit Pro berechnet Binly das Bestellen-bis-Datum aus den echten Lieferzeiten Ihrer Lieferanten.
- Einkaufsbestellungen, Lieferanten und Teilwareneingang ab dem Tarif Starter.
- Druck von Barcode-Etiketten.
- Import von Einkaufsbestellungen und Meldebeständen aus dem Stocky-CSV, mehr nicht.
- Die Oberfläche der App gibt es auf Deutsch.
FAQ
Häufige Fragen
Was bedeutet Warenwirtschaft bei einem Shopify-Shop?
Sie wissen, wie viel von jedem Artikel da ist, wann Sie nachbestellen müssen und was jede Einheit gekostet hat. In der Praxis heißt das: regelmäßig zählen, Meldebestände festlegen und Ware gegen Einkaufsbestellungen buchen.
Brauche ich einen Barcode-Scanner?
Nein. Binly nutzt die Smartphone-Kamera, auf iPhone und Android, direkt im Browser. Ein USB-Scanner, den Sie schon besitzen, funktioniert ebenfalls.
Wie oft sollte ich zählen?
Eine gängige Faustregel: schnell drehende Artikel jede Woche oder alle zwei Wochen, dazu ein- bis zweimal im Jahr eine vollständige Inventur oder vor einer starken Saison.
Wie berechne ich den Meldebestand?
Tagesverkäufe mal die Summe aus Lieferzeit in Tagen und Sicherheitstagen. Bei 4 Verkäufen pro Tag, 12 Tagen Lieferzeit und 3 Sicherheitstagen ergibt das 4 × 15 = 60 Stück.
Ist Binly kostenlos?
Inventuren sind in allen Tarifen kostenlos, auch im kostenlosen Tarif. Die Bezahltarife beginnen bei $12 pro Monat und enthalten 7 Tage Testphase, zum Start ohne Kreditkarte.
Hilft Binly, wenn mein Shop nicht auf Shopify läuft?
Nein. Binly funktioniert nur mit Shopify-Shops.
Kann ich meine Stocky-Bestellungen übernehmen?
Ja, aber nur Einkaufsbestellungen und Meldebestände aus dem Stocky-CSV. Dieser Export ist möglicherweise nicht mehr lange verfügbar, sichern Sie die Datei deshalb möglichst bald. Mehr unter Stocky-Alternative.
Gibt es die App auf Deutsch?
Ja. Die Oberfläche von Binly ist auf Deutsch verfügbar.
Bringen Sie diese Woche Ordnung in Ihren Bestand.
Installieren Sie Binly aus dem Shopify App Store und zählen Sie Ihren ersten Abschnitt mit dem Smartphone. Es ist keine Hardware nötig.
7 Tage kostenlos testenKostenloser Tarif verfügbar. Zum Start keine Kreditkarte nötig. Binly kennenlernen